Ökumene-Ausschuss

Dem Ökumene-Ausschuss gehören an:
Ursula Wabbel (kath.), Michael Geisel (kath.), Pfarrerin Eva-Maria Neumeister (evang.), Melanie Kutschke-Frye (evang.)

Zweite ökumenische Wanderung rund um Irmannsweiler

Der letzte Sonntag (24.9.2017) versprach wunderschön zu werden. Perfektes Wetter für die zweite ökumenische Kirchenwanderung.

Gegen Mittag zogen jedoch dunkle Wolken Richtung Ostalb, und einige hatten daher sicherheitshalber einen Regenschirm mit im Gepäck. Aber es blieb trocken und die Luft war spätsommerlich warm. Ideale Bedingungen also für die dreißig Wanderfreudigen, die von Albguide Walter Kraft unterhaltsam und informativ rund um die Weiherwiesen geführt wurden.

Nicht nur die gute Gemeinschaft, die intensiven Gespräche, sondern auch die Landschaft ließen die zwei Stunden unseres Ausfluges wie im Flug vergehen.

Und alle waren sich einig: Die Ökumenewanderung soll auf alle Fälle wiederholt werden!

Das nächste Ziel? Lassen wir uns einfach überraschen!

E.-M. Neumeister

Weltgebetstag 2017

„Was ist denn fair?“

Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen

„Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.

Die über 7.000 Inseln der Philippinen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut. Wer sich für Menschenrechte, Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich. Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen.

Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten zum Weltgebetstag, die weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. In den Philippinen engagieren sich die Projektpartnerinnen des Weltgebetstags Deutschland u.a. für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Wir in Steinheim feiern ebenfalls am Freitag, den 03. März 2017 um 19:30 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Gottesdienst und laden herzlich ein. Anschließend wollen wir den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein im kath. Gemeindehaus ausklingen lassen.

Nähere Informationen über den Weltgebetstag erhalten sie unter folgendem Link:

https://weltgebetstag.de

Ökumenische Wanderung „Das Jakobswegle“ in Giengen/Hürben

Jakobswegle 2016

In zweieinhalb Stunden 2.500km von Giengen nach Santiago de Compostela
Am Freitag, 24.6.2016, machte sich eine zehnköpfige Gruppe aus beiden Steinheimer Kirchengemeinden auf nach Giengen/Hürben, um mit Herrn Jörg Schwald von der Agendagruppe „Jakobswegle“ den Kagberg zu umrunden und virtuell nach Santiago de Compostela zu laufen.
Zum Einstieg gab es von Herrn Schwald einen Impuls und Einblicke, was seine Beweggründe waren, den Jakobsweg ab Ulm zu gehen. So gab es nicht nur eine religiöse Motivation, sondern auch den Wunsch „sich neu auszurichten“, Bestehendes zu hinterfragen und den Jakobsweg als Ziel zu erleben. Für die nächsten gut zwei Stunden wurde die Strecke zum Teil auf einem echten Stück Jakobsweg (von Nürnberg nach Konstanz) erlaufen und anhand der anschaulichen 14 Tafeln informativ und anekdotenreich erklärt. Die hochsommerlichen Temperaturen während dieser Runde ließen die Hitze der spanischen Hochebene „Meseta“ mehr als nur erahnen. Ein letzter Höhepunkt der Wanderung war das „Cruz de Ferro“, welches dem Original auf dem Jakobsweg nachempfunden wurde.
Gegen 20h kam der Parkplatz an der Charlottenhöhle in Sicht und die Gruppe war um viele Eindrücke vom echten „Camino Francés“ reicher. Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Jörg Schwald für die kurzweilige und humorvolle Runde und an alle Teilnehmer, die „mitgepilgert“ sind.